Social Media Recruiting (Bild: Pixabay)

Fachkräftemangel? 6 Tipps fürs Social Media Recruiting

Was bedeutet Social Media Recruiting? Wie funktioniert es? Welche Vorteile hat es? Plus: 6 Tipps, wie du über Facebook & Co. neue Mitarbeiter findest.

Facebook, Xing, Twitter und mehr als Recruiting-Kanal

Großkonzerne, mittelständische Betriebe wie auch StartUps haben heutzutage gleichermaßen ein Problem: Sie finden nicht genügend Fachkräfte. Also müssen Sie auf verschiedenen Kanälen aktiv werden, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren.

Dabei nehmen Facebook, Twitter, Xing und andere Social Networks eine immer wichtigere Rolle ein. Warum? Weil soziale Netzwerke von Jung und Alt genutzt werden. Laut verschiedener Studien setzen mittlerweile 50% und mehr aller Unternehmen auf Social Media, um potentielle Kandidaten anzusprechen. Dementsprechend spricht man von Social Media Recruiting oder Social Recruiting.

Was ist beim Social Media Recruiting zu beachten?

Hat dein StartUp offene Stellen, die besetzt werden müssen? Dann poste dieses Job-Angebot nicht nur auf eurer Firmenhomepage, einschlägigen Job-Portalen und unserer StartUp-Jobs-Seite, sondern auch auf euren Social-Media-Kanälen. Am besten mehrmals über mehrere Wochen und Monate verteilt.

Doch das reine Posten reicht in der Regel nicht aus! Du musst an verschiedenen Stellschrauben drehen, damit die Stellenausschreibungen auf Facebook & Co. wirklich etwas bringen.

Tipp 1: Verfasse einzigartige Stellenausschreibungen

Besteht deine Stellenausschreibung aus viel Text? Klingt sie wie die meisten anderen Job-Angebote? Dann wirf sie in den Mülleimer und verfasse einen einzigartigen Text, welcher originell oder witzig ausfällt! Hebe dich mit dem Text von der Konkurrenz ab! Gerade bei einem StartUp darf die Stellenausschreibung nicht so klingen, als stecke ein langweiliger Großkonzern dahinter.

Und: Verfasse keine Romane, sondern kurze, prägnante Stellenausschreibungen!

Tipp 2: Dutzen statt Siezen

Eines ist klar: Auf sozialen Netzwerken wird gedutzt. Und höchtswahrscheinlich reden sich du und deine Kollegen euch im Büro auch mit “du” an. Somit macht es keinen Sinn, bei Stellenausschreibungen plötzlich auf das förmliche und unpassende “Sie” zu wechseln!

Tipp 3: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Punkte nicht nur mit einem kurzen, attraktiven Text, sondern auch mit ansprechenden Bildern in der Stellenausschreibung. Gerade auf sozialen Netzwerken sind Eyecatcher wichtig. Verwende hierfür keine Stock-Fotos mit Models, sondern Bildern von echten Menschen. Am besten zeigst du das ganze Team oder einzelne Team-Mitglieder. So weiß der Bewerber gleich, wer seine zukünftigen Kollegen sein könnten.

Hinweis: Jedes soziale Netzwerk benötigt Bilder in ganz eigenen Formaten. Deswegen musst du die Bilder für jeden Kanal entsprechend zuschneiden bzw. gestalten. Vermeide auf jeden Fall angeschnitte oder gar abgeschnittene Köpfe!

Tipp 4: Sei kreativ!

Einfach nur Stellenanzeigen zu posten – damit ist es nicht getan. Zudem ist das auf Dauer ziemlich plump.

Bringe deine grauen Zellen in Schwung! Überlege dir, wie du verschiedene Content-Formate um die ausgeschriebenen Jobs herum nutzen kannst. Poste beispielsweise witzige Fotos auf Instagram oder führe in einem Podcast Interviews mit der HR-Abteilung und den neuen Kollegen.

Tipp 5: Wiederhole die Postings

Posten deine Beiträge nicht nur ein einziges Mal, sondern setze sie mehrmals ein. Im Social Media Recruiting hat es sich bewährt, im Abstand von drei bis vier Wochen die gleichen Posts zu bringen.

Wichtig: Experimentiere mit verschiedenen Tageszeiten und Wochentagen sowie mit verschiedenen Motiven und Texten. Wenn du hierdurch erkennen kannst, wann welche der Posts am besten ankommen, heißt es: wiederholen!

Tipp: Nutze Social-Media-Tools wie Buffer, Hootsuite oder eClincher, um das Posten zu automatisieren.

Tipp 6: Schnelligkeit gewinnt

Mache es einem Interessenten so leicht wie möglich, sich bei deinem StartUp zu bewerben. Nutze hierbei die Vorzüge der sozialen Netzwerken: Nimm Bewerbungen über den Facebook-Chat an und führe Bewerbungsgespräche über Videotelefonie-Funktion von Whatsapp.

Und schreibt jemand einen Kommentar unter eine Stellenausschreibung oder gibt es eine Frage, dann reagiere so schnell wie möglich darauf. Das ist einerseits gut für den potentiellen Bewerber. Andererseits kann dein StartUps so auf Facebook die Auszeichnung “Hohe Reaktionsfreudigkeit auf Nachrichten” erhalten.

Fazit

StartUps müssen bei der Rekrutierung ihrer Mitarbeiter schneller, kreativer und moderner als andere Unternehmen sein. Eine sehr guter Weg ist das Social Recruiting. Das ist recht flott, einfach zu bewerkstelligen und kostet wenig Geld. Viel Erfolg!

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Bild: Pixabay

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