Thought Leader - Elon Musk (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … Thought Leader? Und wie wird man das?

  • Letztes Update:2 Monaten 
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Von Elon Musk bis Steve Jobs: Viele Unternehmen haben Gründer und Geschäftsführer, die sehr bekannt sind. So kannst du einen Thought Leader aufbauen.

Was ist ein Thought Leader?

Als Thought Leader bezeichnet man eine Person, die andere Menschen inspiriert und wichtige Impulse setzt. Übersetzt ins Deutsche bedeutet der Begriff unter anderem “Meinungsbildner”, “Meinungsmacher” oder “Vordenker”.

Was zeichnet Thought Leadership aus?

Warum werden Elon Musk, Jeff Bezos und Bill Gates so oft in der Presse zitiert? Wie konnte Steve Jobs zur Ikone werden? Sie gelten als Thought Leader.

Der Meinungsbildner ist ein Experte in einem Fachgebiet. Diesen Status muss er über viele Jahre hinweg aufbauen.

Der Vordenker kann sein Wissen und seine Meinung so formulieren, dass sie in der eigenen Branche und auch darüber hinaus verständlich sind. Und er strahlt Persönlichkeit aus – man hört ihm gerne zu. Das heißt, er muss gut kommunizieren können, sympathisch wirken, offen für Neues sein und gerne im Rampenlicht stehen.

Je bekannter ein Thought Leader wird, desto mehr wird er gehört und kommt in den Medien vor. Sein Fachwissen, seine polarisierenden Meinung in Kombination mit radikalen oder neuen Gedanken sorgen dafür, dass die Statements des Thought Leaders zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Wichtig: Ein Thought Leader ist kein Pressesprecher! Er soll weder eigene Produkte bewerben, noch die eigene Firma ständig lobend erwähnen. Er steht mit seinem speziellen Fachwissen und seiner besonderen Meinung im Mittelpunkt!

Warum sind Thought Leader für Unternehmen wichtig?

“Jede Firma oder Organisation hat einen führenden Kopf – ein großer Vorteil für die strategische Kommunikationsarbeit. Denn Informationen verkaufen sich wesentlich besser, wenn sie personalisiert sind”, erklärt BETTERTRUST. Die PR Agentur in Hamburg weiter:  “Mediennutzer interessieren sich für Menschen und für alles Menschliche besonders, folglich tun dies auch Journalisten. Zudem bieten Personen den unschlagbaren und oft intuitiven Vorteil, sperrige, abstrakte und technische Themen besser zu veranschaulichen.”

Anders gesagt: Thought Leader sind menschlich, ‘sichtbar’ und im besten Fall omnipräsent – zumindest in ihrer Branche oder Nische.

Das Image eines Thought Leaders färbt auf das seines Unternehmens ab. Er wird oft zur Gallionsfigur einer Firma und gibt ihr ein Gesicht. So sind beispielsweise Apple und Steve Jobs eng miteinander verbunden – auch über seinen Tod hinaus.

Gleiches bei Tesla: Die Firma profitiert von der Prominenz von Elon Musk. Elon Musk ist Tesla und Tesla Elon Musk. Gleiches gilt für seine Firma SpaceX.

 

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Deshalb ist es für Unternehmen reizvoll, einen Thought Leader aufzubauen. Besonders wenn es sich um StartUps handelt. Über einen charismatischen, klugen Gründer oder Geschäftsführer können sich junge Unternehmen ein positives Image aufbauen. Das bringt Bekanntheit – und die lockt Kunden und Investoren gleichermaßen an.

Basisarbeit: Wie wird man zum Thought Leader?

Es gibt Thought Leader, die wurden per Zufall und quasi über Nacht zum Meinungsbildner. Das sind aber Ausnahmen. Eine bessere Strategie ist es, durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen eine Person zum Thought Leader aufzubauen.

BETTERTRUST dazu: “Kern einer Kommunikationsstrategie sind die Inhalte. Sie sind das ‘Futter’ für jedwede Zielgruppe, kommunizieren das Wesen eines Unternehmens, der Produkte, Dienstleistungen und Anliegen und sorgen für die nötigen News.”

Bevor du die PR- und Kommunikationsstrategie im Detail ausarbeitest, solltest du zuerst den Thought Leader in deinem StartUp finden. Denn das muss nicht zwangsläufig immer der Gründer oder der Geschäftsführer sein. Auch Bereichs- und Projektleiter, Ingenieure oder Designer eignen sich dafür.

Wenn ein Thought Leader aufgebaut wird, ist es ratsam, ihn anfangs nur als Experte für ein bis zwei Themengebiete zu positionieren. Sein Profil muss spitz und sofort verständlich sein. Zum Beispiel könnte er Experte für Fintech-Technologie, Bitcoin-Profi oder ein Flugtaxi-Visionär sein.

Während der Aufbauphase ist es wichtig, dass sich der Thought Leader eng mit der PR- und Kommunikationsabteilung oder mit einer externen Public Relations Agentur  austauscht. Derart kann sein Profil optimal geschärft werden. Und es wird vermieden, dass Medien-Unerfahrene unnötige Fehler begehen, indem sie beispielsweise aus Versehen Geschäftsgeheimnisse ausplaudern.

Aufbau von Thought Leadership: Wichtige Tipps

Ein Thought Leader muss viel kommunizieren – und das auf verschiedenen Kanälen. Beispielsweise hält er Vorträge auf Kongressen und Veranstaltungen, engagiert sich bei Verbänden und publiziert Fachbeiträge in relevanten Print- und Online-Medien. Zudem sollte er auf sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Youtube und LinkedIn aktiv sein.

Das alles darf nicht wahllos passieren. “Die Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur bringt zahlreiche Vorteile. Denn die Platzierung einer Story in einer Zeitung oder in einem Magazin ist nur ein kleiner Teil erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit”, erklärt BETTERTRUST. “PR-Agenturen entwickeln ganzheitliche Kommunikationsmaßnahmen für ihre Kunden. Dabei werden die Key Messages festgelegt, im nächsten Schritt die Zielmedien und dann erfolgt die auf die Medien perfekt zugeschnittene Ansprache.”

Je mehr der Thought Leader zur eigenen Marke wird, kann er sich unter Umständen von den anfänglichen Vorgaben lösen. Beispielsweise, indem er weniger von der Marketing-Abteilung unterstützt wird und eigenständig entscheidet, wo er wann und was sagt.

Ein Vordenker braucht Unterstützung

Ein Thought Leader wird irgendwann zahlreiche Anfragen erhalten, unter anderem für Vorträge auf Kongressen oder für Presse-Statements. Die kann er nur bewerkstelligen, wenn er Entlastung hat.

Diese Entlastung kann eine Assistenz sein, welche die Anfragen aussortiert und die Termine koordiniert. Auch eine eine interne oder externe Marketing-/PR-Unterstützung kann hilfreich sein, um beispielsweise die Fachbeiträge vorzuschreiben.

Was du auch nicht vergessen darfst: Der Meinungsmacher benötigt eine gewisse Freistellung von seiner eigentlichen Arbeit. Seine liegengebliebene Arbeit muss dann von anderen Personen erledigt werden.

Fazit

Um ein StartUp bekannt zu machen und als Marke zu etablieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine geht über das Thought Leadership, bei der ein Vordenker das Image fördert und unterstützt.

Das gelingt aber nur, wenn es in deinem Unternehmen mindestens eine herausragende Persönlichkeit gibt, mit der sich solch eine Strategie verfolgen lässt. Dieser Thought Leader darf trotz aller Vorgaben nicht in ein Korsett gepresst werden, sondern muss so authentisch wie möglich bleiben.


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, auch Sponsored Post genannt.

Bild: Pixabay

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