4P (Bild Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … 4P und Marketing-Mix?

Die 4P sind die Grundlage jeder Marketing- und Vertriebsstrategie – dem Marketing-Mix. Das steckt dahinter.

Was sind die 4P?

Die vier “P” beschreiben vereinfacht dargestellt den sogenannten Marketing-Mix. Dahinter verbergen sich die Abkürzungen:

    • Price / Preispolitik
    • Produkt / Produktpolitik
    • Place / Vertriebspolitik
    • Promotion / Kommunikationspolitik

Was ist damit gemeint?

Es gibt nicht _das_ Marketing! Marketing besteht aus verschiedenen Disziplinen, Kategorien und Maßnahmen, zum Beispiel:

All diese Dinge lassen sich grob in vier Kategorien einteilen – eben in die 4P. Zusammen ergeben sie eine wichtige Mischung zur Vermarktung eines Unternehmens oder eines Produktes: den Marketing-Mix.

Welche Bedeutung hat der Marketing-Mix?

Ein Unternehmen ohne Marketing gibt es nicht. Der “Marketing-Guru” Heribert Meffert beschreibt den Sinn des Marketings so: “Marketing ist die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele verwirklicht werden.”

Anders ausgedrückt: Das Marketing sollte bei jedem Unternehmen im Mittelpunkt der Firmenstrategie stehen. Es ist der zentrale Motor, um das Business voran zu bringen und erfolgreich zu machen.

Dabei sollten Selbstständige und Unternehmer nicht den Fehler begehen, sich auf nur eine oder ganz wenige Marketing-Maßnahmen zu verlassen. Es gilt, mehrere Dinge zu bedenken und stetig voran zu treiben.

Denn ein Unternehmen kann nicht ohne ein gut durchdachtes Produkt, einem passenden Preis, sowie einer passenden Distributions- und Kommunikationsstrategie überleben. Auch der Blick auf den Markt sollte durch die Marketing-Brille geworfen werfen – eventuell ergibt sich eine Blue-Ocean-Strategie.

Kurz: Betrachtet man die 4P nicht gesamtheitlich, läuft das Business unrund!

Warum? Weil jeder Kunde die sogenannte Customer Journey durchläuft, bei der er im besten Fall mehrmals in Kontakt mit einem Unternehmen kommt.

Gibt es mehr als nur die vier “P”?

Ja. Die einfache Unterteilung in vier Blöcke stammt von J. McCarthy, erdacht um das Jahr 1960 herum. Über die Jahre wurde das 4P-Modell um weitere Elemente erweitert, zum Beispiel:

    • Processes / Prozess
    • People / Personal
    • Product Positioning / Produktpositionierung
    • Pamper / Wohlfühlerlebnis
    • Politics / Interessenvertretung

Darüber hinaus etablierte sich das 7C-Compass-Modell, das im Kern mit seinen 4C den 4P gleicht. Es steht für:

    • Commodity / Ware
    • Cost / Kosten
    • Communication / Kommunikation
    • Channel / Kanal
    • Corporation / Unternehmen
    • Consumer / Kunden
    • Circumstances / Umstände

Bilder: Pixabay, Yourfreetemplates

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