Bloggen Geld verdienen (Bild: Pixabay)

Ist Bloggen ein Geschäftsmodell für Selbstständige? Wie kannst du damit Geld verdienen?

Ja, einen Blog zu betreiben kann sich lohnen. So gelingt es dir, mit dem Bloggen nennenswertes Geld zu verdienen.

Warum das Geldverdienen mit Blogs so schwer ist

Wenn du einen Blog hast, kannst du damit Einnahmen erzielen. Doch der Weg dahin ist lang und steinig. Denn du hast jede Menge Konkurrenz!

Weltweit gibt es Millionen von Blogs, alleine im deutschsprachigen Raum sind es mehrere Hunderttausende. Und die Anzahl wächst täglich, da auch Unternehmen das Potential des Bloggens erkannt haben.

Das bedeutet: Die unzähligen privaten und semiprofessionellen Blogs konkurrieren mit einer wachsenden Anzahl an Firmenblogs.


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Klar, nicht jeder Blogger möchte mit seiner Online-Präsenz Geld verdienen. Trotzdem buhlt er mit dir und deinem Blog um andere Währungen: Aufmerksamkeit und Zeit!

Damit du mit deinem Blog Geld verdienen kannst, benötigst du Leser. Und diese sollten möglichst oft bei dir vorbeischauen, möglichst viele Beiträge lesen und möglichst viel Zeit auf deinem Blog verbringen. Denn all das bringt dir Traffic und Klicks. Die benötigst du, um deine Seite zu monetarisieren.

Mit Blogs ein (Neben-)Einkommen erzielen – wie geht das?

Die gute Nachricht: Du kannst auf verschiedene Art und Weise Geld mit deinem Blog verdienen. Hier ein paar gängige Wege inklusive ihrer Vor- und Nachteile:

Werbebanner

Eigentlich nerven die oft bunten, blinkenden Werbebanner, deswegen setzen immer mehr Menschen einen Adblocker ein. Trotzdem ist diese Werbeform weiterhin beliebt.

Um Werbebanner in deinen Blog zu integrieren, benötigst du nicht zwangsläufig Werbekunden, die bei dir eine Platzierung buchen. Melde dich einfach bei Google Adsense an. Das System spielt dann automatisch Werbeinhalte aus, die zu deinen Inhalten passen.

Die Vorteile:

    • Die Integration von Google Adsense ist ganz einfach – und somit ein guter Einstieg.
    • Eventuell buchen später Unternehmen direkt bei dir, was dir mehr Geld einbringt.

Die Nachteile:

    • Die meisten Menschen ignorieren Werbebanner und empfinden sie als störend.
    • Die Einnahmen über Werbebanner fallen sehr gering aus. Sie lohnen sich eigentlich nur, wenn du sehr viel Traffic auf deinem Blog hast.

Sponsored Posts

Sponsored Posts, auch Advertorials genannt, sind bezahlte Beiträge. Das heißt, Unternehmen zahlen dafür, dass du über ihr Produkt schreibst. Oder dafür, dass du einen Link zu ihrer Webseite in einem Blogbeitrag integrierst.

Diese Form des Blog-Marketings hat sich etabliert. Du erhältst derlei bezahlte Beiträge über direkte Anfragen oder über Plattformen wie Trusted Blogs, Blogmission und Domainboosting.

Die Vorteile:

  • Bezahlte Blogbeiträge werden in der Regel gut vergütet.
  • Die Nachfrage wächst, da klassischen Werbeformen wie Werbebanner an Relevanz einbüßen.

Die Nachteile:

    • Sponsored Posts sind zeitaufwändig, da du einige Stunden mit Absprachen, Recherche, Schreiben und Verbreitung des Beitrages beschäftigt bist.
    • Es gibt leider viele dubiose Anbieter, welche bei dir beispielsweise Artikel über Onlinecasinos buchen möchten.

Hörtipp: In diesem Podcast erfährst du mehr über das Blog-Marketing >>

Affiliate

Das kennst du sicherlich: Ein Blogger empfiehlt ein Buch und darunter befindet sich ein Kauflink zu Amazon. Kauft jemand über diesen Link das Buch oder ein anderes Produkt, erhält der Blogger dafür eine kleine Vermittlungsgebühr.

Beim Affiliate Marketing profitieren also drei Seiten:

    • Der Leser, weil er ein passendes Produkt empfohlen bekommt, das er gleich kaufen kann.
    • Der Onlineshop-Beitreiber, weil er über die Empfehlung des Bloggers seine Bekanntheit und seinen Umsatz steigern kann.
    • Der Blogger, weil er an jedem Verkauf beteiligt ist.

Die Nachteile:

    • Die Vermittlungsprovision hängt von den verkauften Produkten ab. Sie beträgt oft nur wenige Cent oder einen einstelligen Euro-Betrag.
    • Damit sich die Teilnahme an einem Affiliate-Programm rechnet, benötigst du viele kauffreudige Leser.

Eigene Produkte

Du kannst mit deinem Blog auch Geld verdienen, indem du eigene Produkte oder Dienstleistungen bewirbst.

Die Vorteile:

    • Der Blog dient quasi als Magnet, um deine Angebote zu promoten.
    • Eigene Produkte bzw. Dienstleistungen haben die beste Marge.

Die Nachteile:

    • Du Conversion von Leser zu Kunde gestaltet sich oft als als schwierig.
    • Du benötigst viel Traffic, um erste Erfolge feiern zu können.

Apropos eigene Produkte und Dienstleistungen: Wusstest du, dass es von StartUpWissen ein Buch gibt? Oder dass wir einen Ghostwriting-Service anbieten?

Wie schafft man es, mit seinen Blog Geld zu verdienen?

Das wichtigste ist Ausdauer! Denn dein Blog muss über Monate und Jahre wachsen, um genügend Leser zu finden. Nur wenn du genügend Leser hast, kannst du mit ihm ein Nebeneinkommen aufbauen.

Das bedeutet: Es ist notwendig, dass du viel Zeit und Energie in dein “Baby” steckst, damit es wächst. Dafür hast du dich unter anderem mit Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Vermarktung und Social Media zu beschäftigen.

Weitere Ratschläge, wie du Geld mit deinem Blog verdienen kannst, erklärt dir Ronny von Blog-als-Nebenjob.de in dieser Podcast-Folge:

Bild: Pixabay

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