E-Commerce Lager (Bild: Freepik)

Einstieg in den E-Commerce: Benötigt dein StartUp unbedingt ein eigenes Lager?

  • Letztes Update:2 Wochen 
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Startest du einen eigenen Onlineshop, musst du viele Dinge klären. Eine wichtige Frage dabei ist: Macht ein E-Commerce-Lager wirklich Sinn?

Onlinehandel: Aller Anfang ist schwer

Wenn du ein Unternehmen gründest, sind deine Ressourcen extrem knapp bemessen. Meist mangelt es an Zeit, Geld, Manpower und Fachwissen. Trotzdem stürzt du dich ins Abenteuer und versuchst die Quadratur des Kreises zu meistern. Damit das gelingt, musst du einige Hürden überwinden – und hast dabei auch noch Kosten zu sparen.

Im Onlinehandel kommen zahlreiche Ausgaben auf dich zu. Deshalb stellen sich ein paar berechtigte Fragen, unter anderem:

  • Benötigst du ein eigenes Lager im E-Commerce?
  • Was unterscheidet ein E-Commerce-Lager von einem “normalen” Lager?
  • Wo lassen sich bei der Logistik deutlich Kosten sparen?

Die Antworten auf die Fragen bekommst du in diesem Ratgeber.

E-Commerce-Lager: Was bedeutet das?

Ein E-Commerce-Lager (auch E-Commerce Lager geschrieben) ist ein Lager, das für E-Commerce-Tätigkeiten genutzt wird. Hier kommt es besonders auf eine schnelle, reibungslose Logistik und Warenhaltung an.

Was macht ein Lager im Onlinehandel so besonders?

Ein E-Commerce-Lager stellt erst einmal ein gewöhnliches Lager dar. Das bedeutet, es handelt sich um einen Raum oder eine Halle, in der du Waren lagerst. Das können Waren sein, die du zur Weiterverarbeitung benötigst. Oder du bewahrst fertige Produkte auf, die du versendest.

Letzteres ist im E-Commerce üblich: Du kaufst Produkte an oder stellst selbst welche her und lagerst diese bis zum Verkauf an deine Kunden. Um deinen Cash Flow und damit deine Liquidität hoch zu halten, musst du darauf achten, dass die Waren bzw. Produkte nicht zu lange im Lager liegen. Ansonsten fressen die Kosten deine Marge auf.

Dazu kommt, dass ein Lager im E-Commerce auf Geschwindigkeit getrimmt sein sollte. Alle Prozesse und involvierten Personen müssen flink funktionieren. Denn im Onlinehandel geht es um Speed: Deine Kunden erwarten in der Regel schnelle Lieferungen, am liebsten als Same-Day- oder Next-Day-Delivery.

Wie gelingt eine schnelle Lieferung?

Dafür musst du an verschiedenen Stellschrauben drehen. Zum einen hast du alle Wareneingänge und Warenausgänge sofort zu erfassen und in einem Warenwirtschaftssystem (WaWi) zu verbuchen, damit die Angaben in deinem Onlineshop stets up-to-date sind. Bietest du zum Beispiel Produkte zum Verkauf an, die du überhaupt nicht vorrätig hast, bekommst unzufriedene Kunden. Die Folgen: ein erhöhtes Support-Aufkommen, Auftragsstornierungen und Kundenabwanderungen.

Zudem musst du alle Abläufe in deinem E-Commerce-Lager darauf trimmen, dass die gekauften Produkte schnell verpackt und an einen Logistikdienstleister wie DHL, DPD und Co. übergeben werden. Passieren hier kleinste Störungen, verzögert sich die Auslieferung um ein, zwei oder mehr Tage – ein No-Go im rasanten Onlinehandel!

Dazu kommt, dass dein Lager auch für Retouren zuständig ist. Zum Beispiel, wenn Kunden ihre Bestellungen zurücksenden, um sie erstattet oder umgetauscht zu bekommen. Auch hier gilt Geschwindigkeit als extrem wichtig. Machbar wird das nur mit geschultem Personal, flotten Prozessen und passenden Hard- und Software-Systemen.

Braucht ein Unternehmen ein eigenes E-Commerce-Lager?

Kommen wir zu der Eingangsfrage zurück. Die einfache Antwort darauf lautet: Nein, nicht unbedingt.

Warum? Zum einen hängt das von deinem Geschäftsmodell ab. Wenn du nur digitale Produkte vertreibst, zum Beispiel Smartphone-Apps, Download-Software oder Cloud-Anwendungen, versendest du – vereinfacht gesprochen – nur Bits und Bytes über das Internet. Dafür benötigst du kein Lager mit haptischen Waren.

Steigst du in den E-Commerce mit handfesten Produkten ein, kannst du zuerst ein Affiliate- oder Dropshipping-Modell ausprobieren. Bei diesen promotest du die Angebote von fremden Unternehmen, ohne diese selbst zu verschicken. Um den Versand kümmern sich deine Affiliate- und Dropship-Partner. Dafür fällt deine Marge deutlich geringer aus, als wenn du die Waren direkt selbst vertreiben würdest.

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Fulfillment als Alternative zum eigenen Lager

Möchtest du selbst hergestellte oder eingekaufte Produkte direkt vertreiben? Auch dann benötigst du nicht zwingend ein E-Commerce-Lager! Hole einfach einen sogenannten Fulfillment-Partner mit ins Boot.

Fulfillment-Dienstleister wie easyfulfillment aus Köln nehmen dir alle logistischen Tätigkeiten ab, wenn du das möchtest. Sie betreuen das Einkaufen, das Lagern, das Konfektionieren und Versenden deiner Waren. Auch das Retourenmanagement und die Zahlungsvorgänge kannst du an Fulfillment-Anbieter auslagern.

Wie funktioniert Fulfillment as a Service?

Unter easyfulfillent.de kannst du ganz individuell auswählen, was du benötigst. Als junges StartUp gibst du unter Umständen viele E-Commerce-Tätigkeiten heraus, später reduzierst du das Outsourcing der Logistik- und Lager-Aufgaben. Diese Skalierbarkeit nennt sich Fulfillment as a Service.

Damit die Zusammenarbeit mit easyfulfillment oder einem anderen Fulfillment-Service klappt, benötigst du eine technische Anbindung an dein E-Commerce-System. Das heißt, dein Onlineshop – zum Beispiel auf Basis von WooCommerce, Shopify oder Shopware – wird über spezielle Schnittstellen mit dem WaWi- oder ERP-System deines Fulfillment-Dienstleisters verbunden.

Derart ist in deinem Onlineshop immer genau ersichtlich, wie viele Waren im E-Commerce-Lager deines Dienstleisters verfügbar sind. Und kommt es zu einem Verkauf, kann der Fulfillment-Service sofort das Paket packen und aussenden.

Was kostet Fulfillment as a Service?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es gibt zahlreiche Faktoren, die den Preis beeinflussen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem die benötigte Lagerfläche, die Anzahl der zu versendenden Pakete und die Größe der Aussendungen.

Möchtest du einen groben Ersteindruck erhalten, kannst du den Preisrechner von easyfulfillment verwenden.

Fazit

Ein eigenes Lager als E-Commerce-Unternehmen zu betreiben ist ein hoher und teurer Aufwand. Einer, der dir und deinem Team viel Zeit kostet. Zeit, die ihr am besten in andere Tätigkeiten investiert. Ein Fulfillment-Dienstleister greift euch da sehr gut unter die Arme.

Wächst dein StartUp, kannst du darüber nachdenken, sukzessive ein eigenes E-Commerce-Lager aufzubauen. Zum Beispiel, indem du die über deinen Onlineshop verkauften Produkte selbst verpackst und versendest.

Verkäufe über Marktplätze wie eBay, Amazon und Otto lässt du aber weiterhin einen spezialisierten Highspeed-Fulfillment-Service wie easyfulfillment erledigen. Damit bleibst du ganz flexibel, besonders wenn du neue Geschäftsgebiete erst erschließt.


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, auch Sponsored Post genannt.

Bilder: Freepik

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