SEO-GEO (Bild: Freepik / Magnific)

GEO-Tipps: Top-Maßnahmen, damit dein StartUp und seine Produkte in KI-Tools genannt werden

Dein StartUp ist unsichtbar für ChatGPT, Copilot, Gemini & Co.? Deine Produkte werden nicht in den KI-Ergebnissen genannt? So änderst du das – dank GEO.

Was versteht man unter “GEO”?

SEO kennt jeder: Search Engine Optimization. Also Suchmaschinenoptimierung, die deine Website bei Google nach vorne bringt. GEO – Generative Engine Optimization – macht einen Schritt weiter. Es geht nicht darum, bei irgendwelchen Suchergebnissen zu ranken, sondern darin, dass KI-Tools wie ChatGPT, Copilot, Gemini oder Perplexity dein StartUp als Lösung nennen.

GEO ist aber kein Ersatz für SEO. GEO ist die nächste Stufe der Sichtbarkeit. Die Maßnahmen sorgen dafür, dass deine Marke in KI-generierten Antworten auftauchen kann, wenn Nutzer konkrete Fragen stellen. Damit das gelingt, musst du den Künstlichen Intelligenzen verdeutlichen, dass dein StartUp und seine Produkte relevant sind.

Warum ist GEO so wichtig?

Generative Engine Optimization … das klingt nach einem Trend, der mal wieder durchs digitale Dorf getrieben wird. Heute “in”, morgen vergessen. Stimmt das? Nein, definitiv nicht! GEO ist gekommen, um zu bleiben! Das sind die Gründe:

➡ Einerseits nutzen immer mehr Menschen ChatGPT, Perplexity & Co., wenn sie Fragen haben oder Tipps benötigen.

➡ Andererseits baut Google gerade massiv seine Suchmaschine um. Die wandelt sich zu einem KI-gesteuerten, smarten Assistenten, bei dem klassische Suchtreffer und Links immer unwichtiger werden.

➡ Es ist davon auszugehen, dass wir alle in Zukunft immer weniger selbst recherchieren werden. Stattdessen übernehmen KI-Agenten die Aufgaben und präsentieren am Ende die besten, passenden Ergebnisse.

GEO-Tipps, die du beachten musst

“GEO ist kein Ersatz für SEO. Es ist eine Erweiterung”, erklärt Hamed Farhadian. “Die beste Strategie kombiniert beide – klassisches SEO für traditionelle Suchergebnisse und GEO für KI-generierte Antworten. Wer nur auf eine Karte setzt, verliert”, so der GEO-Experte weiter. Das bedeutet: GEO lässt sich nicht mal eben nebenbei umsetzen! Stattdessen musst du viel Zeit, Energie, Wissen und Geld in die Umsetzung relevanter Maßnahmen investieren.

Das sind die wichtigsten To-Dos:

✅ Mach deine Marke eindeutig erkennbar

Deine Marke muss im Netz wie ein sauber beschrifteter Ordner wirken. ChatGPT, Gemini, Copilot und Perplexity sollten erkennen können, dass dein Markenname, deine Website, dein Produkt, dein Team und dein Thema zusammengehören. Wenn diese Signale widersprüchlich sind, entsteht Verwirrung.

Starte dazu mit einer klaren Markenbeschreibung. Schreibe in einem Satz, was dein Unternehmen anbietet, für wen es gedacht ist und welches Problem es löst. Dieser Satz sollte nicht überall identisch kopiert werden, aber inhaltlich stabil bleiben. Denn: Deine Marke braucht Wiedererkennung.

✅ Stärke die Personen hinter der Marke

KI-Systeme bewerten nicht nur Firmen und Marken. Sie erfassen auch einzelne Personen, ihre Rollen und Expertise. Gerade bei StartUps sollten die Gründer als Thought Leader, also als Meinungsbildner, herausgearbeitet werden. Baue deshalb echte Autorenprofile auf. Ein klarer Satz zur Expertise ist dabei oft stärker als ein aufgeblasener Lebenslauf.

Diese Personen sollten auch außerhalb deiner Website auftauchen. Gastbeiträge, Podcast-Interviews, LinkedIn-Beiträge und Presse-Statements helfen, deine “leblose” Marke mit echten Stimmen ein Leben einzuhauchen und Stärke zu geben.

✅ Sorge für externe Erwähnungen mit Substanz

Deine Website allein reicht selten aus, um von KI-Tools genannt zu werden. Denn KI-Programme ziehen ihr Wissen meistens aus verschiedenen Quellen. Dazu gehören unter anderem soziale Netzwerke wie LinkedIn und Youtube, aber auch Foren wie Reddit.

Setze deshalb auf Digital PR. “In der Digital PR veröffentlicht man keine Pressemeldungen mit plumpen Werbebotschaften, sondern schafft Inhalte mit nützlichen Mehrwerten, welche von Medienschaffenden gerne genutzt werden”, erklärt Marco Möschter. Dazu gehören unter anderem Gastbeiträge, Podcast-Interviews und TV-Auftritte.

Fehler / Fail (Bild: Freepik / Magnific)

GEO-Maßnahmen, die du lassen solltest

Wenn du im Internet zum Thema “”Generative Engine Optimization” googelst oder eine Künstliche Intelligenz danach fragst, bekommst du sofort zahlreiche Tipps geliefert. Leider sind manche davon überholt, sinnlos oder sogar gefährlich. Dazu gehören diese GEO-Ratschläge:

🛑 Du brauchst eine llms.txt!

Die llms.txt wurde lange als die Lösung für GEO angepriesen. Doch wie verschiedene Studien herausfanden, ignorieren die meisten KI-Tools die Datei. “Nur 0,1% der KI-Bots greifen auf die llms.txt zu”, bekräftigt Otterly. Du kannst sie dir also sparen.

🛑 Du musst Texte nur für GEO schreiben!

In den letzten Monaten war oft zu hören und zu lesen, dass man seine Website-Inhalte für KI-Tools umschreiben sollte. Google sagt dazu ganz offiziell: “Du musst nicht extra wegen der Suche mit generativer KI auf eine bestimmte Weise schreiben.” Verfasse stattdessen deine Texte ganz natürlich – bestens lesbar für Menschen und Bots.

🛑 Du musst Bewertungen kaufen!

Rezensionen und Bewertungen liefern wichtige SEO- und GEO-Signale. Doch lass dich nicht dazu hinreißen, positive Meinungen zu kaufen! Suchmaschinen und KI-Tools erkennen manipulative Taktiken und bestrafen sie. Fake-Bewertungen oder gefälschte, positive Rezensionen können dazu führen, dass deine Marke komplett ignoriert wird.

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FAQ: Weitere Fragen & Antworten zum Thema

Du hast noch offene Punkte? Hier die Antworten auf die häufigsten Fragen, kurz und knackig.

❓ Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?
Bei der Search Engine Optimization verbesserst du unter anderem deine Website für Suchmaschinen wie Google. Generative Engine Optimization sorgt dafür, dass dein StartUp in den Antworten von ChatGPT, Copilot etc. genannt wird. Beide ergänzen sich. Aber GEO wird immer wichtiger, da Nutzer zunehmend KI-Tools für ihre Recherchen nutzen.

❓ Muss ich meine gesamte SEO-Strategie über den Haufen werfen?
Nein! GEO ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu SEO. Eine solide SEO-Basis hilft dir sogar, schneller in KI-Tools erwähnt zu werden. Kombiniere deshalb beide Strategien für maximale Sichtbarkeit.

❓ Können StartUps gegen Konzerne bei GEO punkten?
Ja, aber selten über pure Bekanntheit. StartUps sollten sich zuerst in einem Nischenmarkt positionieren und hier einen Expertenstatus aufbauen. Je präziser du die Vorteile deiner Produkte herausarbeitest, desto besser sind deine Chancen, in KI-Antworten genannt zu werden.

❓ Wie lange dauert es, bis man die ersten GEO-Ergebnisse sieht?
Erste Veränderungen können schon nach vier bis acht Wochen sichtbar sein. Nachhaltige Sichtbarkeit entsteht aber erst nach sechs bis zwölf Monaten konsequenter Arbeit. GEO ist also wie SEO kein Sprint, sondern ein Marathon.

❓ Muss jedes StartUp GEO machen?
Jedes StartUp, das online gefunden werden will, sollte SEO und GEO ernst nehmen. Warum? Wenn potentielle Kunden vor dem Kauf recherchieren, kann GEO-Sichtbarkeit kaufentscheidend werden.

Fazit

Dein StartUp kann noch so innovativ sein … wenn es in KI-Tools nicht genannt wird, existiert es für einen wachsenden Teil deiner Zielgruppe nicht. Zum Glück ist GEO kein Hexenwerk, sondern systematische Arbeit an den richtigen Stellen.

Die gute Nachricht lautet: Die meisten StartUps und Mittelständler schlafen in Sachen GEO noch. Wenn du jetzt handelst, sicherst du dir einen Vorsprung. Also, leg los!


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