Hygiene in der Gastronomie (Bild: Freepik)

Hygiene in Gastronomie & Co.: Was du als Food-StartUp-Gründer unbedingt wissen musst

  • Letztes Update:8 Monaten 
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Wenn du mit Lebensmitteln hantierst, musst du dich intensiv mit Hygiene beschäftigen. Das sind die elementarsten Aspekte.

Darauf hast du im Lebensmittelbereich zu achten

Du möchtest ein Food-StartUp ins Leben rufen oder Restaurant eröffnen? Eine tolle Idee! Aber als Gründer in der Lebensmittel-Branche wirst du auf viele Herausforderungen stoßen. Dabei ist das Einhalten der Hygienestandards die wohl wichtigste Hürde, die du nehmen musst.

Denn: Hygiene in der Gastronomie und in Lebensmittel-verarbeitenden Unternehmen ist das A und O. Dabei ist es egal, ob du ein Ein-Mann-StartUp oder ein Food-Imperium leitest!

Hier ein paar grundlegende Aspekte, die du zu kennen hast, um dein Food-StartUp sauber und gesetzeskonform zu führen.

Schaffe ein Verständnis für Hygiene

Hygiene ist die Lehre von der Gesunderhaltung des Einzelnen und der Allgemeinheit. Sie umfasst zahlreiche Maßnahmen, dazu gehört auch die Vermeidung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Denn diese können über Lebensmittel leicht übertragen werden.

Befasse dich mit Hygiene-Management

Es ist dein Job als Food-StartUp-Gründer, Cafè-Besitzer oder Restaurant-Betreiber, einen Maßnahmen- und Prozesskatalog zu erstellen. Dieser hilft beim Erkennen und Bekämpfen von (möglichen) Infektionskrankheiten.

Erstelle einen Hygieneplan

Ein Hygieneplan fasst die Maßnahmen zusammen, mit denen du Verunreinigungen vermeiden, Infektionen eindämmen und die Ausbreitung verhindert möchtest. Beschreibe dazu, wie du bestimmte Hygienestandards konsequent umsetzt.

Achte auf die Personalhygiene

Die Personalhygiene ist ein wichtiges Werkzeug im HACCP-Konzept (“Hazard Analysis and Critical Control Points”). Sie umfasst alle Hygieneaspekte, die der einzelne Mitarbeiter beeinflussen kann. Denn jeder menschliche Umgang mit Lebensmitteln erhöht das Risiko, diese zu verunreinigen.

Ständige Schulungen sind ein Muss

Jeder, der mit Lebensmitteln in Berührung kommt, muss regelmäßig in den Themen Lebensmittelhygiene und Infektionsschutz geschult werden. Dies gilt sowohl für deine Mitarbeiter als auch für dich als Unternehmer.

Ganz klare Desinfektion der Arbeitsräume

In deiner Küche oder in deinem „Labor“ müssen alle hygienischen Standards erfüllt sein, um die sichere Verarbeitung aller Lebensmittel zu gewährleisten. Dies beinhaltet beispielsweise die regelmäßige Reinigung und Desinfektion aller Oberflächen und Geräte.

Lagere die Lebensmitteln ordnungsgemäß

Die richtige Lagerung von Lebensmitteln ist entscheidend, um ihre Frische und Sicherheit zu gewährleisten. So musst du unter anderem die richtigen Temperaturen für die Kühl- und Gefrierlagerung beachten, besonders bei rohen Lebensmitteln.

Denke an die Abfallentsorgung

Ein korrektes Abfallmanagement ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Hygiene-Managements. Das bedeutet: Es sollte in deinem Unternehmen ein System zur regelmäßigen Entsorgung von Abfällen vorhanden sein, um Gerüche und Schädlinge zu vermeiden.

Nicht schön, aber nötig: Schädlingsbekämpfung

Schädlinge können Krankheiten übertragen und deine Lebensmittel verderben. Es ist daher entscheidend, eine effektive Strategie zur Schädlingsbekämpfung zu haben.

Wie lassen sich all die Hygiene-Vorgaben meistern?

Du siehst: Ein ordentliches Hygiene-Management ist alles andere als einfach! Dabei haben wir nur an der Oberfläche gekratzt, denn die zahlreichen gesetzlichen Vorgaben gehen viel mehr ins Detail.

Neben der Umsetzung der Verordnungen, Regularien und Anforderungen hast du sicherlich auch noch ein anderes Problem: Es gibt in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern einen eklatanten Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel.

Infografik / Schaubild: Arbeitskräftemangel in der Gastronomie (Bild: NOA Online)

Das fehlende Personal und die hohe Fluktuation machen es schwer, die neuen Mitarbeiter einzuweisen und bestehende Angestellte fortwährend zu schulen. Deshalb musst du versuchen, deine knappe Zeit effizienter zu gestalten.

Wie? Versuche, deine Abläufe so weit wie möglich zu optimieren – unter anderem über eine Digitalisierung. So kannst du Einkaufsprozesse online abwickeln, Dienstpläne digital managen und Nachweise in bestimmten Tools ablegen.

Fazit

Ein Food-StartUp zu gründen, ist alles andere als einfach! Du musst zum Beispiel einen überzeugenden Businessplan erstellen, die Finanzierung auf die Beine stellen, passende Räume finden und gute Mitarbeiter einstellen. Und neben all den Business-Aufgaben hast du jederzeit auf die Hygiene zu achten.

Gelingt dir das nicht, führt das unter Umständen schnell zu Problemen. Probleme, die deinem jungen Unternehmen im schlimmsten Fall schnell den Garaus machen.


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, Sponsored Post oder Advertorial genannt.

Bilder: Freepik, NOA Online

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