Website Einsteiger Kompendium (Bild: Freepik)

Schritt für Schritt zur eigenen Website: Ein kompakter Leitfaden für StartUps

  • Letztes Update:4 Wochen 
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Macht es Sinn, selbst eine Firmenwebsite zu erstellen? Auf jeden Fall! Allerdings gibt es dabei einige wichtige Dinge zu beachten.

Profi-Website oder Baukastensystem? 

Wenn du bereit bist, viel Geld in deine Firmenwebsite zu investieren, ist eine Webdesign-Agentur der richtige Weg für dich. Doch wenn dein StartUp vor der Herausforderung steht, nicht genügend Kapital für solche Investitionen zu haben (immerhin gibt es bei der Gründung einige „versteckte“ Kosten), brauchst du eine andere Lösung. Willst du die Homepage mit einem Baukasten erstellen und traust du dir diese Variante zu, sparst du Ausgaben und kannst selbst kreativ werden.

Die verfügbaren Layouts der Anbieter sind meist professionell und ansprechend. Und auch die Struktur deiner Website lässt sich ohne viel Aufwand festlegen. So füllst du deine Homepage schnell mit Inhalten und kannst sie mit nur wenigen Klicks veröffentlichen.

Doch: Auch bei dieser Variante ist ein kleines Investment erforderlich, da die meisten Homepage-Baukästen für eine werbefreie Nutzung kostenpflichtig sind. Die Kosten fallen aber deutlich niedriger als bei einer professionellen Gestaltung und Programmierung durch eine Agentur aus!

In wenigen Schritten zu deiner eigenen Website

Mit verschiedenen Systemen, besonders mit WordPress, kannst du in nur wenigen Schritten deine eigene Firmenwebsite erstellen. WordPress ist besonders beliebt, da es sich einfach bedienen lässt und viele Individualisierungsmöglichkeiten bietet.

Das heißt: Sobald du deine Domain gekauft und registriert hast, kannst du dich mit dem Design und der Struktur deiner Website auseinandersetzen.

Das Gute an WordPress, Jimdo und Co. ist: Dank der Möglichkeit, alles zunächst als Entwurf zu speichern, kannst du deine Website vor der Veröffentlichung überprüfen und bei Bedarf anpassen. Neue Seiten, Texte und Fotos fügst du mit nur wenigen Klicks hinzu, sodass deine Website genau deinen Vorstellungen entspricht.

Vor der Veröffentlichung solltest du zusammen mit Freunden und deinem Gründerteam (falls es eines gibt) einen genaue Blick auf die Vorschau deiner Website werfen. So stellst du nach dem Vier-Augen-Prinzip sicher, dass Formatierung, Schriftgröße und Farbgestaltung deinen Wünschen entsprechen.

Und ihr solltet gemeinsam überprüfen, ob die Homepage anderen wichtigen Kriterien gerecht wird. Zum Beispiel: Spricht sie die Zielgruppen richtig an? Wird der USP deiner Firma deutlich kommuniziert? Gibt es klare Handlungsaufforderungen (Call to Actions)?

Responsive Design – mach deine Website mobil

Ein zentrales Element der Webgestaltung ist das Responsive Design, das deine Homepage auch auf mobilen Endgeräten optimal darstellt. Mit einem Baukastensystem ist diese Herausforderung bereits gemeistert, denn die Seiten werden grundsätzlich responsiv gestaltet.

Auf das Responsive Design musst du auch achten, wenn du einen Onlineshop in deine Website integrieren möchtest. Ein modern gestalteter Onlineshop steigert das Interesse deiner Kunden und sorgt für Käufe – und damit für Umsatz.

Da die Programmierung eines Shops durch eine Agentur sehr teuer sein kann, sparst du mit einem potenten Baukastensystem besonders viel Geld. Geld, das du für andere Dinge ausgeben kannst. So musst du unter anderem in SEO (Suchmaschinen-Optimierung) und Google Ads investieren, damit deine Website im Netz bekannt wird.

Fazit: Deine Website selbst gestalten macht Sinn

Es ist nicht zwingend notwendig, deine Website von einem Designer oder Agentur professionell erstellen zu lassen. Mit etwas Kreativität und ohne Programmierkenntnisse kannst du als StartUp deine erste, eigene Website erstellen und sogar mit einem Onlineshop ausstatten.

Vergiss aber nicht, dass man auch mit den besten Tools noch immer viel Eigenleistung bringen muss. Das heißt, statt Geld benötigst du dann eine andere Ressource: Zeit.

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