Home Office Geld sparen (Bild: Shutterstock)

Kleinvieh macht auch Mist: Wie du viel Geld im Home Office sparen kannst

Weniger Ausgaben für die “Heimarbeit”: So kannst du deine Kosten fürs Home Office reduzieren und damit bares Geld sparen.

Das Home Office und seine finanziellen Folgen

Was früher als unmöglich galt, ist seit der Corona-Pandemie plötzlich gang und gäbe: das Arbeiten von zuhause aus. Das Home Office ist “in” und wird wohl auch nicht mehr verschwinden. Millionen Arbeitnehmer – tätig für kleine StartUps, Mittelständler und Großkonzerne – sitzen nun in den heimischen vier Wänden vor dem Bildschirm, um ihre Arbeit zu erledigen.

Das Home Office hat einige Vorteile, aber auch ein paar Nachteile. Einer Negativpunkt sind die Kosten: Wenn du nun viel Heimarbeit machst, verlagern sich manche Ausgaben. Wie du diese klein halten kannst, verrät dir dieser Ratgeber. Vorab klären wir aber noch zwei Fragen zum Thema Kostenübernahme.

Frage 1: Muss der Arbeitgeber alle Home-Office-Kosten bezahlen?

Arbeitest du fest von zuhause aus, handelt es sich um sogenannte Telearbeit. Dann sollte dein Arbeitgeber – falls du in einem Angestellten-Verhältnis bist – deinen Heimarbeitsplatz begutachten und einrichten. Arbeitest du nur gelegentlich per Remote, nennt sich das Home Office. Hier musst du dich eng mit deinen Vorgesetzten abstimmen, welche Kosten neben deinem Arbeitsgerät (zum Beispiel deinem Laptop) noch übernommen werden.

Frage 2: Kann man Home Office von der Steuer absetzen?

      • Bist du selbstständig, dann machst du die Home-Office-Kosten wie andere Betriebsausgaben ganz normal steuerlich geltend.
      • Bist du fest angestellt, so kannst du nur Arbeitsmittel absetzen, die du zu mindestens 10% beruflich nutzt. Allerdings gibt es hierbei allerlei Ausnahmen zu beachten. Am besten fragst du deinen Steuerberater, was du wie absetzen kannst.

So reduzierst du deine Home-Office-Ausgaben

Mit diesen Tipps hast du weniger Kosten bei der Heimarbeit:

Telefon/Internet

Im Home Office wird anders kommuniziert als im Büro. Das bedeutet, du benötigst eine flotte Internetleitung für den Datenaustausch und für die Videokonferenzen per Skype & Co. Und du wirst eventuell dein privates Festnetztelefon mehr im Einsatz haben.

Somit brauchst du einen Festnetz-/Internet-Tarif, der deiner neuen Nutzungsweise entspricht. Im Idealfall fällt dir auf, dass dein bestehender Tarif komplett veraltet & überteuert ist und du ihn gegen einen neuen, günstigeren auswechseln kannst.

Druckkosten

Musst du trotz Digitalisierung häufig Dokumente, Konzepte und andere Dinge ausdrucken? Versuche diese Verbrauchskosten, die sich schnell summieren können, zu verringern! Zum Beispiel, indem du Druckertinte und Toner von Drittanbietern nimmst sowie günstig Druckerpapier online kaufst. Spezialisierte Onlineshops wie Tonerdumping sind hier eine gute Anlaufstelle.

Legst du dir einen neuen Drucker zu, so achte beim Kauf auf den Energieverbrauch und die Druckkosten pro Blatt. Denn viele Anbieter verkaufen ihre Modelle zu Niedrigstpreisen und verlangen dann hohe Summen für Tinte bzw. Toner. Zudem solltest du so wenig wie möglich drucken – das schont den Geldbeutel und ist besser für die Umwelt.

Strom

Notebook, Smartphone, Drucker, Licht und so weiter: Wenn du von zuhause aus arbeitest, verbrauchst du mehr Strom. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um über einen Stromanbieter-Wechsel nachzudenken.

Zudem gilt es, Strom zu sparen. Beispielsweise durch den Einsatz von Stromsparbirnen, dem Ausschalten von nicht benötigten Geräten (statt Standby) und den Austausch von alten Energiefressern gegen neue, energieeffiziente Geräte.

Heizung

In der kalten Jahreszeit willst du sicherlich nicht frieren bei der Arbeit. Heizt du aber übertrieben viel oder unvernünftig, steigen deine Heizkosten deutlich an. Der Utopia-Podcast erklärt dir, wie du nachhaltiger heizt.

Ein weiterer Punkt, um deine Heizkosten zu senken, kann der Wechsel deines Gas- und/oder Strom-Anbieters sein.

Büromöbel

Dein neuer Arbeitsplatz sollte dem Namen gerecht werden: Er muss ein vernünftiges Arbeiten ermöglichen und genügend Platz bieten. Zudem raten wir dir, unbedingt auf deine Gesundheit zu achten, insbesondere auf deinen Rücken und deinen Nacken.

Wird deine Home-Office-Zeit lange anhalten, richtest du dir am besten ein (Mini-)Büro mit richtigem Tisch, ergonomischem Stuhl und so weiter ein. Bei der Anschaffung kannst du viel Geld sparen, indem du einen intensiven Preis-Check durchführst oder dir gebrauchte Möbel kaufst.

Fazit: Geld sparen im Home Office macht Sinn

Richtest du dir einen Home-Office-Arbeitsplatz ein, dann schiele stets auf deinen Geldbeutel. Vermeide unnötige Ausgaben und reduziere wo es geht deine laufenden Kosten. Hierzu gibt es verschiedene Stellschrauben, die dir nach dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist” unterm Strich einiges an Geld sparen.

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