Mac Computer - Tipps für mehr Sicherheit und Security (Bild: Freepik)

Mehr Sicherheit unter macOS: Essentielle Security-Tipps für deinen Apple-Computer

  • Letztes Update:6 Tagen 
  • Lesezeit:3Minuten

Es heißt, Macs seien sicherer als Windows-Computer. Das stimmt nur bedingt! So kannst du deinen Apple-Rechner vor Missbrauch und Angriffen schützen.

Tipp 1 | Sperre den Zugriff

Den Zugriff sperren bedeutet zum einen ein Passwort für deinen Mac einzurichten. Jedes Mal, wenn dein Bildschirm in den Ruhemodus geht oder du den Rechner ganz ausschaltest, musst du beim Anschalten ein Passwort eingeben. So kann kein Fremder im Büro oder ein Dieb auf deine Daten zugreifen. Das gilt allerdings nur, wenn du ein starkes Passwort einsetzt!

Neben dem Anmelde-Passwort solltest du auch alle deine Accounts, zum Beispiel für dein Mail-Postfach oder für Online-Tools, mit einem sehr guten Passwort und idealerweise mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern.

Tipp 2 | Richte Benutzer und Rechte ein

Ein weiterer Punkt, um macOS sicherer zu machen, sind die Einrichtungs-Einstellungen für Benutzer. Das heißt, dass du einen Account für den Admin sowie spezielle Accounts für Gäste anlegst. Dabei gilt es darauf zu achten, wer welche Zugriffsrechte hat, da sonst vertrauliche Informationen in die falschen Hände geraten können.

Tauscht du Daten mit anderen Mac-Nutzern aus, musst du genau die Freigaben einrichten. Sorge dafür, dass andere Nutzer nur begrenzte Rechte bekommen und keinen Zugriff auf sensible Ordner erhalten.

Tipp 3 | VPN einsetzen

Ein Virtual Private Network, kurz VPN, baut eine spezielle Verbindung ins Internet auf. So kannst du vortäuschen, dein Computer oder Laptop würde beispielsweise in Frankreich, in den USA oder in Neuseeland stehen. Das hat mehrere Vorteile.

Benutzt du ein VPN auf deinem Mac, kannst du Data Miner und andere „Datenkraken“ verwirren oder ihnen ganz entgehen, da du mit verschiedenen IP-Adressen durchs WWW surfst. Zudem  bekommst du Zugriff auf Websites oder Streaming-Dienste, die nur in bestimmten Ländern funktionieren.

Tipp 4 | Updates installieren und Backups anlegen

Apple bringt regelmäßig Updates für macOS (ehemals OS X) heraus, um neue Sicherheitslücken zu schließen. Mit jedem Update bekommst du einen zusätzlichen Schutz, den es vorher noch nicht gab. Somit: Installiere die Verbesserungen, um immer up-to-date zu sein!

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Außerdem sind Backups eine sehr gute Möglichkeit, deine Daten zu sichern und zu schützen. Mit Time Machine und iCloud bietet Apple ein gutes und einfaches Backup-System an, damit bei dir keine Informationen verloren gehen.

Tipp 5 | Gatekeeper nutzen

Wenn du eine neue App auf deinen Mac herunterlädst, solltest du zuerst klären, ob sie von einem verifizierten Hersteller stammt und welche Informationen von dir ausgelesen werden. Mit dem Gatekeeper musst du manuell bestätigen, ob du die Apps wirklich zu den genannten Bedingungen installieren möchtest. Derart vermeidest du, dass du unsichere oder dubiose Anwendungen auf deinem Apple-Gerät einrichtest.

Tipp 6 | Antiviren-Programme einsetzen

Das Standard-Antiviren-Programm von Apple ist sehr gut und wichtig für den Mac. Wenn du aber auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest du ein weiteres Tool im Hintergrund laufen lassen, sodass dein OS-X-Computer sicherer wird. Mit einer zweiten Antiviren-Software – die wahrscheinlich eher eine umfangreiche Anti-Malware-Suite ist – bekommst du einen erweiterten Schutz.

Hörtipp zum Thema IT-Security

Wie kannst du dein Betriebssystem und deine Programme sicherer machen? Ein Experte erklärt im StartUpWissen Podcast, wie das geht:

 

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