Cloud Arbeitsplatz (Bild: Freepik)

Was ist eigentlich …. ein virtueller Arbeitsplatz? Und wie funktioniert ein Cloud Arbeitsplatz?

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Weniger Hardware, mehr Software: Heutzutage lassen sich Arbeitsplätze virtualisieren. Wie das geht, erklären wir hier.

Virtueller Arbeitsplatz – was bedeutet das?

Ein virtueller Arbeitsplatz, auch bekannt als Cloud Arbeitsplatz oder Digital Workplace, bezeichnet eine digitale Arbeitsplattform. Diese Arbeitsplattform umfasst eine Vielzahl von Anwendungen, die kollaboratives Arbeiten und den ortsungebundenen Austausch von Informationen ermöglichen.

Was unterscheidet einen virtuellen Arbeitsplatz von einem Cloud Arbeitsplatz?

Der Begriff “virtueller Arbeitsplatz” beschreibt eher die Art und Weise, wie gearbeitet wird. Es kommen hier zum Beispiel Notebooks und Smartphones zum Einsatz, mit denen man per Remote auf Programme und Daten zugreift. Der “Workplace” wird hierbei digitalisiert. Ein Cloud Arbeitsplatz beschreibt mehr, wie der Virtual Workplace bzw. Digital Workplace umgesetzt wird – nämlich explizit über eine Cloud-Lösung.

Wie setzt man einen virtuellen Arbeitsplatz um?

Dafür gibt es verschiedene Wege. Zum einen ist es möglich, verschiedene Software-Lösungen einzusetzen und diese selbst zu hosten. In diesem Fall muss man sich um die Infrastruktur, Wartung und Weiterentwicklung der Virtualisierungssoftware selbst kümmern. Ein anderer Weg ist ein Cloud Arbeitsplatz als Komplettlösung. Bei diesem liegen alle Anwendungen zur virtuellen Zusammenarbeit vollständig in der Cloud.

Welche Komponenten hat ein Digital Workspace?

Ein Digital Workspace bzw. Cloud Arbeitsplatz umfasst zum Beispiel E-Mail-Programme, Collaboration-Tools wie Microsoft 365, VoIP- und Videokonferenz-Anwendungen sowie Datentransfer- und Backup-Lösungen.

Was sind die fünf stärksten Vorteile eines Cloud Arbeitsplatzes?

Wenn man sein “Büro” quasi zu einem virtuellen Arbeitsplatz oder gar als Cloud Arbeitsplatz umgestaltet, ergeben sich daraus folgende Vorteile:

Kosten
Unternehmen müssen nicht mehr so viel Geld in IT-Infrastrukturen investieren, da die Rechenkapazitäten über einen Cloud-Anbieter bereitgestellt werden.

Geschwindigkeit
Im Gegensatz zu klassischen Modellen, bei denen Hardware und Software zeitaufwendig eingerichtet werden müssen, lässt sich ein virtueller Arbeitsplatz innerhalb weniger Stunden umsetzen.

Flexibilität
Mit einem Cloud Arbeitsplatz können Mitarbeiter von überall aus arbeiten, sei es in der Bahn, im Hotel oder im Home Office.

Zusammenarbeit
Da Daten und Anwendungen von der ganzen Welt aus leicht zugänglich und teilbar sind, können Teams effektiver zusammenarbeiten.

Unabhängigkeit
Egal ob über Laptop, Tablet oder Smartphone: Alles, was bei einem Cloud Arbeitsplatz benötigt wird, ist eine Internetverbindung und einen Browser oder eine spezielle App.

Was sind die größten Nachteile eines Cloud Arbeitsplatzes?

Wo Licht fällt, fällt auch Schatten. Das sind die Nachteile eines virtuellen Arbeitsplatzes in der Cloud:

Abhängigkeit
Bei der Nutzung der Cloud und der Workspace-Lösung ist man von einem oder mehreren Anbietern abhängig.

Geschwindigkeit
Online arbeiten bedeutet, dass man auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen ist. In vielen ländlichen Gebieten oder bei Zugfahrten kann es zu Rucklerm und Ausfällen kommen.

Datenkontrolle
Die Verlagerung von Daten in die Cloud kann zu Kontrollverlusten führen. Unter Umständen bekommen Fremde einen Zugriff auf die Informationen.

Fazit

Es macht für Selbstständige, StartUps und auch größere Unternehmen immer weniger Sinn, viele Ressourcen in den Betrieb von IT-Systemen zu investieren. Dank der Virtualisierung lassen sich übers Web bzw. über die Cloud komplette Soft- und Hardware-Architekturen abbilden – und das zu guten Preisen. Ein Digital Workspace ermöglicht somit den Traum vom New Work, bei dem alle viel flexibler arbeiten können.

Bild: Freepik

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