Steuern (Bild: Pixabay)

Übersicht: Steuern für Unternehmer

Wer muss was ans Finanzamt zahlen? Diese Arten von Steuern haben StartUps und Selbstständige zu entrichten.

Diese Steuern müssen StartUps bezahlen

Von der Umsatzsteuer über die Unternehmenssteuer bis hin zur Körperschaftssteuer: Es gibt eine Vielzahl an Steuern, die zu zahlen sind. Auch Existenzgründer und junge Unternehmen sind davon (leider) nicht ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Die Vielzahl der Steuerarten lässt Selbstständigen den Kopf rauchen und sorgt dafür, dass die eine oder andere Verpflichtung dem Finanzamt gegenüber vergessen wird.

Doch: Vergessen zählt nicht! Der Fiskus holt sich früher oder später das, was ihm zusteht. Deswegen solltest du dich von Anfang an mit dem Thema Steuern auseinandersetzen!

Selbstständige, Freiberufler und StartUp-Gründer: Wer muss welche Steuern bezahlen?

Das deutsche Steuersystem ist komplex, denn es gibt eine Vielzahl an Steuern, die du bezahlen musst. Zum Beispiel:

  • Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt)
  • Einkommenssteuer
  • Gewerbesteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Lohnsteuer

Das Komplizierte am Steuersystem ist, dass du als Selbstständiger oder StartUp-Inhaber – zum Glück! – nicht alle Arten von Steuern bezahlen musst. So hat nicht jeder Unternehmer die Verpflichtung Umsatzsteuer, Gewerbesteuer oder Körperschaftssteuer abzutreten. Und es gibt Selbstständige, die von der Umsatzsteuer befreit sind, dafür zahlen Freiberufler keine Gewerbesteuer.

> Checkliste: Einzelunternehmer oder Freiberufler: Was bist du?

Kurz: Das Thema Steuern für Selbstständige, Freiberufler und StartUp-Gründer ist alles andere als einfach. Bei Förderland gibt es eine gute Übersicht über die gebräuchlichsten Steuerarten für Unternehmer und Unternehmen.

> Steuern für Existenzgründer, StartUps und Unternehmen

Wie Foerderland.de bringt auch die Seite Für Gründer bringt etwas Licht ins Dickicht der verschiedenen Steuerarten:

Wer zahlt was? Steuern auf einen Blick

Und im folgenden Beitrag von Webmaster Pro erfährst du, wo die größten Steuerfallen lauern.

> Die 5 größten Steuer-Fallen für Gründer

An wen zahlst du deine Steuern?

Kriegt jede Steuer der „Vater Staat“? Jein. Die verschiedenen Formen von Steuern werden unter Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt. Zum Beispiel gehen die Einnahmen der Gemeindesteuer an deine Kommune, nicht an den Bund.

Wohin das Geld verteilt wird, zeigt diese Infografik des Bundesfinanzministeriums:

infografik-steuern-in-deutschland

So können StartUps Steuern sparen

Wo es Schatten gibt, fällt auch Licht. Mit anderen Worten gesagt: Das Finanzamt rückt Selbstständigen und Gründern zwar ziemlich auf die Pelle und versucht jeden nur möglichen Cent von dir zu erhalten, doch das deutsche Steuersystem bietet gleichermaßen ein paar finanzielle Vorteile – sofern du sie kennst.

Gründerszene erklärt dir, wie und wo StartUps Steuererleichterungen einstreichen können:

Steuern sparen für StartUps

Wichtig: Auch Deals mit ausländichen Kunden sind steuerrelevant!

Wenn du Geschäfte in anderen europäischen Ländern tätigst, muss das Finanzamt darüber ebenfalls informiert werden. Das gilt auch für Deals, die übers Internet zustandekommen.

Für Aufträge, die über die EU-Ländergrenzen hinweg laufen, musst du das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren beachten. Mehr dazu bei uns:

> Das musst du übers Reverse-Charge-Verfahren wissen

Bild: Pixabay, Bundesmininsterium der Finanzen

Ein Kommentar

  1. Was soll das alles? Warum gibt es so viele Steuerarten? Das ist doch nur eine Gängelung der Unternehmen!! Ich kann absolut verstehen, warum es kaum Start-ups in D gibt. Ich würde hier auch nicht gründen – viel zu kompliziert!

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