Usability Optimierung (Bild: Shutterstock)

Was bedeutet eigentlich … USO? Wie hängt das mit UI, UX und CX zusammen?

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Die USO gehört zu den elementarsten Dingen in der Gestaltung von Produkten. Und sie trägt maßgeblich zum Erfolg deines Unternehmens bei.

Was ist USO? Eine kurze Erklärung

Der Begriff USO steht für Usability-Optimierung. Darunter versteht man die Verbesserung eines Produktes – zum Beispiel einer Maschine, Software oder Website -, um die Handhabung zu verbessern.

Was bedeutet Usability?

Das englische Wort “Usability” heißt übersetzt unter anderem “Verwendbarkeit”, “Benutzerfreundlichkeit”, “Bedienbarkeit” und “Gebrauchstauglichkeit”. Das heißt, die Usability zeigt, wie gut ein Produkt von deiner Zielgruppe genutzt bzw. eingesetzt werden kann.

Ein Auto, dass sich nicht starten lässt, oder ein Onlineshop, auf dem du die gesuchten Dinge nicht findest, besitzen zum Beispiel eine schlechte Usability.

Welche Maßnahmen gehören zur Usability-Optimierung?

Um die Usability eines Produktes zu verbessern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. “Hierzu zählen beispielsweise im Webdesign unter anderem Aspekte wie eine klare und übersichtliche Struktur, ein ansprechendes Layout sowie die optimale Darstellung von Inhalten, Produkten und Dienstleistungen”, erklärt die Digitalagentur Webcellent.

Bei technischen Produkten umfasst die USO, dass die Nutzer besser verstehen, wie sie ein Gerät in Betrieb nehmen und einsetzen. Bei einem Staubsauger müsstest du zum Beispiel schnell den Einschalt-Knopf finden können. Und bei einer guten Waschmaschine sollten die verschiedenen Waschprogramme und deren Auswahl selbsterklärend sein.

Wie hängt USO mit UI zusammen?

Damit ein Produkt oder eine Anwendung eine hohe Benutzerfreundlichkeit erzielt, gibt es verschiedene Stellschrauben. Ein Möglichkeit stellt die Verbesserung des User Interfaces (kurz: UI) dar.

Wie sehen die Buttons aus? Welche Farbe haben sie? Welche Position gilt als ideal? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich ein UI-Designer.

Was sind UX und CX?

Fällt die Usability beispielsweise durch ein geschmeidiges User Interface gut aus, zahlt das auf die User Experience (UX) ein. Diese beschreibt, wie gut die Erwartungen der Nutzer an das Produkt erfüllt oder sogar übertroffen werden.

Die UX ist Bestandteil der größeren CX – der Customer Experience. Darunter fallen alle Erfahrungen eines Kunden von der ersten Interessensbekundung über den Kauf eines Produktes bis hin zur Nutzung.

Warum ist Usability-Optimierung so wichtig?

Hierarchisch gesehen sieht es so aus: Die UI bestimmt, wie gut die Usability ausfällt. Die Usability beeinflusst die UX und diese dann die CX.

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Usability - User Experience - Customer Experience Unterschiede (Bild: netz98)

Das bedeutet, eine USO sorgt dafür, dass deine User und Kunden zufriedener sind. Eine gut gestaltete und UX-optimierte Website trägt so zum Erfolg deines Unternehmens bei. Und ein Smartphone, das auch Neulinge verstehen, steigert unter Umständen den Gewinn des Hersteller signifikant.

Wie lässt sich eine Verbesserung der UX angehen?

“Der Reifegrad deines Unternehmens spielt eine entscheidende Rolle bei der Frage, wie ihr eure Maßnahmen rund um Usability, UX und CX gewichtet und entsprechend vorantreibt”, sagt TestingTime.

Der Reifegrad gibt darüber Aufschluss, inwieweit die Themen Usability, USO, UX und CX verankert sind. StartUps, die ganz frisch durchstarten, haben in der Regel einen niedrigen Grad der Reife: Sie müssen ihre Produkte zuerst entwickeln und an die Wünsche der Neukunden ausrichten.

Den Reifegrad und seine Entwicklung lässt sich in fünf Stufen unterteilen. Diese sehen grob dargestellt so aus:

Schaubild Entwicklung Usability und User Experience (Bild: TestingTime)

Fazit

Ohne überzeugende Benutzbarkeit kannst du Interessenten schwer davon überzeugen, deine Kunden zu werden. Zudem sorgt eine miese User Experience dafür, dass dein Image ramponiert wird und du hart erarbeitete Kunden wieder verlierst.

Die ständige Überprüfung und Optimierung der Usability stellt somit ein wichtiger Bestandteil im gesamten Gestaltungsprozess dar.

Bilder: Shutterstock, TestingTime, netz98

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