Owned Media - Earned Media - Paid Media (Bild: Pixabay)

Was bedeutet eigentlich … Owned, Earned und Paid Media?

  • Letztes Update:1 Jahr 
  • Lesezeit:3Minuten

Um mit Content Marketing erfolgreich zu sein, solltest du auf den Dreiklang von Owned Media, Earned Media und Paid Media setzen. 

Content Seeding: Die Verbreitung der Inhalte

Setzt du im Rahmen deines Marketing-Mix‚ auf Content Marketing? Dann möchtest du sicherlich, dass die Inhalte eine möglichst große Reichweite bei deiner Zielgruppe erreichen, oder? Damit das gelingt, musst du auf sogenanntes Content Seeding setzen – der Verbreitung deiner Inhalte.

Beim Seeding hast du drei Wege zur Auswahl:

    • Owned Media
    • Earned Media
    • Paid Media

Was bedeutet Owned Media?

    • Als Owned Media bezeichnet man die Kanäle, die dein StartUp selbst besitzt. Dazu gehören beispielsweise deine Firmenwebseite, der Firmenblog, Newsletter bzw. E-Mail-Marketing oder das Kundenmagazin.
    • Zu Owned Media zählt man auch die Medien, bei denen du bzw. dein StartUp einen Account besitzt, um Contents selbst einstellen und managen zu können. Dazu zählen unter anderem Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram. Diese bezeichnet man auch als Shared Media.
    • Bei den Owned-Media-Kanälen hast du die komplette Entscheidungsfreiheit, was, wann, wie und wo du etwas veröffentlichst.
    • Die Messung wichtiger Kennzahlen wie Reichweite, Klicks oder Verweildauer lassen sich mit speziellen Tools genau messen. So bekommst du genaue Informationen über die Nutzer bzw. Leser / Konsumenten deiner Inhalte.
    • Die reine Publikation des Contents kostet kein Geld, da die Kanäle deinem StartUp gehören oder die eingesetzten Plattformen (beispielsweise Facebook) kostenlos sind.

Was bedeutet Earned Media?

    • Earned Media sind Kanäle und Publisher, die du durch interessante, unterhaltsame oder hilfreiche Inhalte „verdienst“, also hinzugewinnst.
    • Dazu zählen unter anderem:
      • Twitter-Fans, die deine Tweets sharen
      • Webseiten, die auf einen Beitrag in deinem Firmenblog verlinken
      • ein Unternehmensvideo, das Kunden über WhatsApp teilen oder per Mail an Freunde schicken
    • Für die Verbreitung deiner Inhalte durch andere musst du nichts bezahlen – die Medien bzw. die User machen das freiwillig.
    • Im besten Fall ist dein Content derart attraktiv, dass er sich viral – also massenhaft – verbreitet.
    • Wann, wo und wie dein Content verteilt wird, kannst du bei Earned Media nicht direkt beeinflussen. Somit fällt die Messung bzw. Erhebung von Kennzahlen schwer.

Was bedeutet Paid Media?

    • Bei Paid Media bezahlst du für die Publikation deiner Inhalte auf fremden Kanälen. Zum Beispiel für Sponsored Posts und Avertorials, für Facebook- und Suchmaschinen-Anzeigen oder für Influencer.
    • Paid Media kostet zwar Geld, besitzt aber klare Vorteile: Du erkaufst dir schnell und mit einem überschaubarem Aufwand eine große Reichweite und kannst dabei ganz genau bestimmen, wo die Inhalte erscheinen.
    • Bei einer Verbreitung über Online-Kanäle ist eine Reichweiten-Messung meist gut machbar, bei Offline-Kanälen musst du dich auf die Aussagen des Werbepartners verlassen.

Fazit

Content Marketing ist ohne eigene Kanäle (Owned Media) kaum machbar. Diese sind die Basis für deine Erfolge.

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Wenn du in möglichst kurzer Zeit eine hohe Reichweite und Aufmerksamkeit aufbauen möchtest, ist Paid Media ein gangbarer Weg. Hierfür benötigst du mindestens ein drei- bis vierstelliges Budget!

Unser Tipp: Investiere deine Energie in die Produktion von erstklassigen Inhalten. Wenn diese wirklich gut sind, werden sie freiwillig und anorganisch – also ohne Bezahlung – von Menschen geliked, geteilt und verbreitet (= Earned Media). Im besten Fall entsteht hierdurch ein viraler Hit.


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