Ethereum Kryptowährung (Bild: Shutterstock)

Kryptowährungen als Investition: Worauf Unternehmen unbedingt achten sollten

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Do it like Tesla? Möchtest du im Namen deines Unternehmens mit Kryptos handeln, kann das einige Vorteile bei der Besteuerung haben. Und du hast eventuell gute Aussichten auf satte Gewinne. Diese Punkte sind dabei zu bedenken.

Willst du deine Unternehmensfinanzen mit Cryptocurrencies aufbessern?

Tesla gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und ist mittlerweile Mitglied im sogenannten Trillion Dollar Club. Den Weg dorthin schaffte Elon Musk, weil er einerseits radikale Innovationen voran trieb, mit denen Tesla sogar zum Vorbild für die klassische Automobilindustrie wurde.

Zudem ist der Unternehmenslenker extrem experimentierfreudig. So sorgte er dafür, dass seine Autoschmiede in Bitcoins investierte. Das zahlte sich aus: Tesla erwirtschaftete alleine im ersten Halbjahr 2021 mit seinen Investments in Kryptowährungen einen Gewinn von über einer Milliarde US-Dollar.

Verständlich, dass nun immer mehr Unternehmer darüber nachdenken, derart ihre Kassen aufzubessern. Vielleicht ist das auch für dein StartUp eine Möglichkeit?

Was sind die besten Kryptowährungen?

Solltest du darüber nachdenken, deiner Firma einen Extra-Gewinn über Krypto-Spekulationen zu bescheren, solltest du dich tief in die Materie einarbeiten. Denn der Handel mit Cryptocurrencies ist noch ein recht junges Metier – und dementsprechend wild.

Die wohl bekannteste, digitale Währung ist der Bitcoin. Ebenfalls bekannt sind Ethereum, Binance Coin, Cardano, Tether und Ripple. Darüber hinaus gibt es noch Polkadot, Cardano, Litecoin, Stellar und noch viele weitere.

Welche Kryptowährung als „die beste“ gilt, lässt sich schwer sagen. Es kommt darauf an, worauf du Wert legst: Möchtest du dein Geld auf Hidden Champions setzen oder eher auf einen Big Player?

Laut dem Handelsblatt gehörten Bitcoin, Ethereum und Binance Coin in 2021 zu den Cryptocurrencies mit der höchsten Marktkapitalisierung (Stand: Anfang November).

Wie kannst du Ethereum und Konsorten kaufen?

Möchtest du dein Geld in eine Kryptowährung investieren, gehst du dafür nicht zu deiner Hausbank. Stattdessen solltest du dir eine Online-Trading-Plattform deiner Wahl aussuchen. Zum Beispiel kannst du bei Paybis mit überschaubarem Aufwand Ethereum erwerben.

Das geht so:

    • Erstelle ein Konto auf der Paybis-Website
    • Wähle den Punkt “Ethereum kaufen” aus
    • Gib die Adresse deiner Cyberwallet bzw. Kryptowallet an
    • Bezahle mit deiner Kreditkarte. Fertig.

Über dein Kryptowallet, deiner digitalen Geldbörse für deine Coins, verwaltest du dein Guthaben. Das kann von Paybis oder anderen Tradern stammen.

Was kosten die “Blockchain-Währungen” derzeit?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Wegen des großen Interesses steigen und fallen die Bewertungen teilweise ziemlich stark.

War ein Bitcoin beispielsweise im November 2018 noch rund 5.000 Euro wert, so lag seine Bewertung drei Jahre später bei zirka 55.000 Euro. Ähnlich sieht es bei Ethereum aus: Für einen ETH hast du im November 2018 knapp 120 Euro bekommen, im November 2021 dagegen über 4.500 Euro.

Doch bedenke: Der Ethereum-Kurs wie auch die Kurse anderer Kryptos unterliegen starken Schwankungen! Innerhalb weniger Tage kann es Tausende nach oben oder unten gehen. Deswegen ist der Handel damit ein risikoreiches Geschäft.

Sind Gewinne mit Kryptowährungen zu versteuern?

Ja! Auch wenn der Kauf und Verkauf von ETH, BTC, XRP und Dergleichen derzeit noch eher etwas Ungewöhnliches darstellen, so musst du deine Gewinne damit dem Finanzamt melden. Dabei hast du genau zu beachten, wann du deine einzelnen Coins kaufst und verkaufst.

Hältst du deine Coins weniger als Jahr, musst du die Gewinne versteuern. Als Privatperson orientiert sich der Steuersatz an deiner Einkommensteuer. Dabei hast du einen Gewinn-Freigrenze von 600 Euro.

Verkaufst du deine Kryptowährungen nach einem Jahr, kann es sein, dass die Gewinne steuerfrei ausfallen. Dabei hast du ein paar steuerrechtliche Dinge zu beachten, die alles andere als einfach sind.

Zahlen auch Unternehmen Steuern auf Krypto-Gewinne?

Ja, jeder Trade und auch jeder Gewinn muss steuerlich erfasst werden. Allerdings kannst du hierbei im Vergleich mit dem privaten Handel deutlich an Steuern sparen. Dabei kommt das Modell der sogenannten Krypto-GmbH bzw. Bitcoin-GmbH zum Tragen: In deiner Buchführung hältst du fest, ob es sich bei dem Kauf von Ethereum etc. um ein Anlagevermögen oder um ein Umlaufvermögen handelt.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil es unterschiedliche Besteuerungsarten gibt. Bei Umlaufvermögen handelt es sich um kurzfristige Investitionen. Das gilt, wenn du deine gekauften Kryptos bald wieder verkaufst. Das Anlagevermögen ist eine Form der Kapitalbindung. Das heißt, du behältst deine Coins eine längere Zeit.

Was sind die Vorteile, wenn dein StartUp in Bitcoin & Co. investiert?

Zum einen kannst du mit den Cryptocurrencies deine Finanzen aufbessern, wenn du einen Gewinn einfährst. Und auf den unternehmerischen Gewinn fallen deutlich geringere Steuern als bei den privaten Erlösen an.

Zum anderen kannst du deine Krypto-Investitionen als Steuervorteil geltend machen, ebenso nötige Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen zum Thema Cryptocurrencies. Auch Verluste lassen sich bei der “Bitcoin-GmbH” abschreiben.

Mehr über die Vor- und Nachteile der Krypto-Besteuerung erfährst du in diesem Video:

Bist du unsicher, solltest du deinen persönlichen Steuerberater um Rat bitten. Er kann dir sicherlich ein paar Ratschläge geben, ob und wie ein Handel mit den digitalen Währungen für dein Unternehmen steuerlich zu betrachten ist.


Hinweis zur Transparenz: Bei diesem Ratgeber handelt es sich um einen bezahlten Beitrag, auch Sponsored Post genannt.

Bilder: Shutterstock, Handelsblatt

 

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