Offline-Werbung (Bild: Shutterstock)

5 einfache Tricks, wie du den Erfolg deiner Print-Werbung online messen kannst

Kann die Reichweite und der Erfolg von gedruckter Werbung erfasst werden? Ja! Mit diesen Maßnahmen geht das.

Tracke den Erfolg deiner Offline-Kampagnen

Marketing wird zwar zunehmend digitaler, trotzdem musst du klassische Möglichkeiten nicht aus deinem Marketing-Mix streichen. Flyer, Broschüren, Kundenmagazine und gedruckte Mailings: Print-Werbung ist immer noch lebendig – und wird es auch bleiben. Denn gedruckte Dinge besitzen eine Wertigkeit und haben einen langanhaltenden Effekt.

Nichtsdestotrotz solltest du immer versuchen, Print und Internet ­– also Offline und Online – miteinander zu verzahnen. Der nette Nebeneffekt: Du kannst über verschiedene Online-Tools messen, wie erfolgreich deine Print-Kampagnen laufen.

So machst du Offline-Marketing online sichtbar

Wenn du eine oder mehrere der folgende Maßnahmen ergreifst, kannst du die Reichweite deiner Print-Kampagnen in Zahlen nachvollziehen. Das geht so:

QR-Codes

Auch sie wurden schon oft totgesagt, trotzdem kommen sie noch zum Einsatz – und das mehr denn je. Die Rede ist von QR-Codes. Werden die quadratisch-pixeligen Grafiken mit einem Smartphone abfotografiert, öffnen sie in der Regel eine Website. Das bedeutet, in dem QR-Code ist eine URL verschlüsselt. Nutze das zur Messung, indem du …

      • eine URL mit UTM-Parameter versiehst oder einen gekürzten Link über einen URL-Shortener wie Bitly einsetzt.

      • einen Premium-Dienst wie QR-Server nutzt, um die Abrufzahlen des QR-Codes zu messen.

Aktionsseiten

Registriere eine Domain speziell für deine Print-Kampagne. Bewirbst du auf deinen Flyern beispielsweise die neuen Herbstangebote, dann hole dir eine kurze, einprägsame Domain wie www.herbstspecial.de. Auf dieser sind keine Inhalte, stattdessen leitest du die Seite weiter auf die eigentliche Website – zum Beispiel auf das Herbst-Special deines Onlineshops. Die Abrufe der Weiterleitung kannst du messen.

Landingpages

Erschaffe exklusiv für deine “gedruckte” Kampagne eine Landingpage mit einer eindeutigen und einprägsamen URL, beispielsweise www.meinklamottenshop.com/herbst. Verlinke die Seite nirgends, schließe sie von der Indexierung aus (sonst würde sie von Google und Bing gefunden werden) und bewerbe sie nur über deine gedruckten Werbemittel. So weißt du: Der Traffic der Unterseite kommt ausschließlich über deine Print-Werbung zustande.

Linkverkürzer

Die bereits erwähnten URL-Shortener sind eine gute Möglichkeit, um die Abrufzahlen auszuwerten. Nimm den Link für eine Aktionsseite oder Landingpage und verkürze sie. Achte hierbei auf eine gute URL-Benennung: Ein bit.ly/2ZnxdLr kann sich keiner merken und produziert beim Abschreiben nur Fehler. Besser dagegen wäre ein bit.ly/herbstpromo.

Idealerweise setzt du für dein Unternehmen einen URL-Shortener wie Yourls ein, mit dem du individuelle, verkürzte Domain-Namen verwenden kannst.

Rabattcodes

Sollen die Empfänger einer Mailing-Aktion etwas bei dir bestellen? Dann generiere exklusive Rabattcodes oder Coupons! Werden diese in deinem Onlineshop eingelöst, weißt du, woher die Kunden kamen.

Fazit: Print-Werbung ist messbar

Der (Miss-)Erfolg von Offline-Werbung kann nicht richtig nachvollzogen werden, heißt es oft. Glaube das nicht! Der Effekt deiner Print-Kampagnen lässt sich – wie in unseren Beispielen erläutert – bis zu einem gewissen Grad sehr gut messen.

Aber: Vergiss nie die Streuverluste! Nicht jeder, der dein Mailing, deinen Flyer oder deine Broschüre in die Hand nimmt, möchte einen QR-Code oder eine gekürzte URL verwenden. Stattdessen googelt der Interessent einfach nach deinen Angeboten. Oder er merkt sich deinen Unternehmensnamen, was sich positiv auf dein Branding bzw. deine Markenbildung auswirkt.

Das heißt, die Daten, die du online messen kannst, sind nur ein grober Wert. Sie geben nie zu 100% wieder, wie gut deine Print-Kampagne läuft.

Bild: Shutterstock

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