Zebra StartUp (Bild: Pixabay)

Was sind eigentlich … Zebra-StartUps? Und was macht sie so besonders?

Nicht jedes StartUp ist gleich. Manche werden als Einhorn bezeichnet, andere als Zebra. Das steckt dahinter.

Vom Einhorn zum Zebra

Den Begriff StartUp Unicorn hast du sicherlich schon gehört. Damit bezeichnet man junge Unternehmen, deren Marktwert mehr als eine Milliarde US-Dollar beträgt. In den letzten Jahren ist immer wieder der Begriff StartUp-Zebra oder Zebra-StartUp zu lesen. Dahinter steckt eine besondere Philosophie.

Was ist ein Zebra-StartUp?

StartUps, die sich als Zebra bezeichnen oder als solches eingestuft werden, verfolgen andere Ziele als Einhörner. Bei ihnen steht nicht das rasante Wachstum und der große wirtschaftliche Erfolg im Fokus.

Die Gründer und Geschäftsführer von Zebra-StartUps möchten lieber nachhaltig wachsen und verfolgen dabei soziale und/oder ökologische Ziele. Sie setzen auf Zusammenarbeit statt Verdrängung. Diese Werte schreiben sich immer mehr StartUps auf ihre Fahnen, wodurch eine Art Zebra-Bewegung entstand.

Was unterscheidet Zebras und Unicorns?

Eine genaue Auflistung, was Zebra- und Einhorn-StartUps ausmacht und zugleich unterscheidet, zeigt dir dieses englische Schaubild:

Wie kam es zu der Zebra-Bewegung?

Vier Gründer aus den USA – Jennifer Brandel, Mara Zepeda, Astrid Scholz und Aniyia Williams – veröffentlichten im März 2017 auf der Plattform Medium einen Artikel mit dem Titel “Zebras Fix What Unicorns Break”. Darin kritisieren sie unter anderem die amoralischen Wachstumsstrategien von Facebook, Uber und anderen bekannten StartUps.

Die Unicorns würden gesellschaftlich viel kaputt machen, so die Autoren. Dies müsse repariert werden. Wie? Mit Zebra-StartUps. Derartige Unternehmen seien profitabel und brächten zugleich mit ihren Werten die Gesellschaft voran, so die die Autorinnen.

Welche Herausforderungen haben StartUp-Zebras?

Schnelles Wachstum, gigantische Reichweiten, fette Exits: Einhörner sind beliebt in den Medien und bei Investoren. Deswegen erhalten sie mehr Aufmerksamkeit als Zebras, die nachhaltig wachsen und wirtschaften.

Das wird für die Schwarz-Weißen-Unternehmen zu einem Problem: Für sie ist es schwieriger Unterstützer und Kapitalspritzen zu bekommen.

Bilder: Pixabay, Medium

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